Wirtschaftsbeziehungen

Deutschland gilt als Technologiestandort. „Made in Germany“ ist in der Weltwirtschaft angesehen. Diese Technologie möchten viele Unternehmen auch in die Türkei expandieren, mithin ihre Technologie auch im türkischen Markt etablieren, ggf. dort produzieren und dann die Türkei als Ausgangsort für Vertriebspartnerschaften mit dem nahen Osten nutzen. Schließlich ist der Wirtschaftsboom der Türkei in den verangenen Jahren stetig weiter gewachsen, so dass die Türkei für deutsche Unter- nehmen ein lukratives Expansionsland darstellt.

Umgekehrt gibt es eine Vielzahl an türkischen Unternehmen, die in den vergangenen Jahren von diesem Wirtschaftsboom enormen Nutzen gezogen haben und stark gewachsen sind. Einige dieser türkischen Unternehmen haben Interesse, nicht nur in ihrem Kernbereich (z.B. Bauunternehmen, Textil- oder Reisebranche) in der Türkei oder im nahen Osten tätig zu sein, sondern auch in Deutschland erprobte und bewährte Technologien in der Türkei zu etablieren. Dies kann etwa herkömmlich und in einem ersten Step über Kooperationsverträge bzw. Lieferbeziehungen zustande kommen. In Betracht kommt aber auch die Gründung gemeinsamer Unternehmen (sogenannte Joint Ventures), indem etwa das deutsche Unternehmen die deutsche Technologie mitsamt dem Know-how einbringt, das türkische Unternehmen wiederum die gesamte Finanzierung vornimmt und beide Partner dann über gemeinsam erzielte Unternehmensgewinne Ausschüttungen vornehmen.

Eine weitere Möglichkeit einer Zusammenarbeit ist etwa die Möglichkeit, für türkische Produkte Absatzmöglichkeiten in Deutschland zu finden.

Um solche Partnerschaften einzugehen, unterhält Rechtsanwalt Prof. Dr. Ali Yarayan sowohl in Deutschland als auch der Türkei direkt oder über sein Netzwerk gute Kontakte, um deutsche und türkische Unternehmen für Geschäftsbeziehungen zusammenzubringen. Gerade im Bereich der erneuerbaren Energien, im Baubereich und der Reisebranche sind interessante Partnerschaften denkbar.